Projekt Bildstock - Die PETTSTADTer KULT.schmiede

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Projekt Bildstock

Am 6. Mai 2012 wurde der restaurierte Bildstock mit neuem Dreifaltigkeitsbild und neuem Kreuz feierlich geweiht.
Alte Aufnahme, wohl vor 1950
Der restaurierte Bildstock heute 
So sah der Bildstock in den letzten Jahren aus
Bildhäuschen mit neuem Kreuz (von Armin Thomas) und neuem Bild, das der Restaurator und Maler Zdravko Paravac angefertigt hat
Weihe des restaurierten Bildstocks am 6.5.2012
Viele Pettstadter Bürger, mehr als dreißig Wallfahrer aus Oberschwarzach und Gäste der Pfarrei Sassanfahrt ließen es sich trotz des schlechten Wetters - der Gottesdienst und der Frühschoppen wurden deswegen ins Sportlerheim verlegt -  nicht nehmen, an der Weihe des restaurierten Bildstocks am Sportgelände teilzunehmen.
Pfarrer Hermann Komnick zelebrierte den Gottesdienst, den die Pettstadter Blaskapelle musikalisch gestaltete. In seiner Predigt erläuterte er die Bedeutung der Dreifaltigkeit, deren verschiedene Darstellungsweisen und erklärte auch das Kreuz mit den drei Querbalken (Priester-, Hirten- und Lehramt der Kirche).
Vorsitzender Norbert Eger dankte in seiner Begrüßungsansprache den vielen Helfern, die sowohl am heutigen Tag als auch im Vorfeld großartige Arbeit geleistet haben.
Der Oberschwarzacher Wallfahrtsführer Dietmar Herold ließ die Geschichte der Wallfahrt nach Gößweinstein Revue passieren, anschließend wartete Lucia Sturm, ebenfalls Wallfahrerin aus Oberschwarzach, mit einer kleinen Sensation auf: Was bisher den Pettstadter Heimatforschern nicht gelungen war, hat sie nun zusammen mit Frau Thea Brandl ans Licht gebracht.
Bei ihren Recherchen im Diözesanarchiv Bamberg stießen sie tatsächlich auf einen am 28.5.1806 in Pettstadt verstorbenen und am Tag darauf auch dort begrabenen Teilnehmer der Wallfahrt , so dass die bisherige Vermutung des Zusammenhangs der Wallfahrt mit dem Bildstock einen konkreten Hintergrund bekommt. Sogar der Name des Wallfahrers aus Stadelschwarzach (die Wallfahrer dort schlossen sich an die Oberschwarzacher an) ist nun bekannt, er hieß Joseph Jautzer, ebenso die Todesursache, er starb am "Lungenbrand".

Bürgermeister Jürgen Schmitt hob ebenfalls die vielen helfenden Hände bei der  Verwirklichung des Projektes hervor und dankte insbesondere dem Gründungsvorsitzenden der Pettstadter Kultschmiede, Werner Baier, der die Restaurierung angeschoben und lange Zeit begleitet hat und die nötigen Kontakte herstellte .
Der anschließende Frühschoppen gab Gelegenheit zum Gespräch und Informationsaustausch. Alle Besucher waren sich einig, dass der bewusst zurückhaltend ausgebesserte Bildstock als Zeichen der Volkskunst und Volksfrömmigkeit sehr gelungen ist und eine Bereicherung für die Pettstadter Flur darstellt.
Die Pettstadter freuen sich schon darauf, am 18. Mai die Oberschwarzacher Wallfahrer begrüßen zu dürfen und sie ein Stück ihres Weges zu beleiten.

 
 
Am 13.4.2012 übergab eine Abordnung der Oberschwarzacher Wallfahrer das von Schmied Armin Thomas gefertigte neue Kreuz an die Pettstadter Kultschmiede:
 
 
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