Kulturjahr 2017 - Die PETTSTADTer KULT.schmiede

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Kulturjahr 2017

27. Oktober 2017, 20:00 Uhr 
Rainer Brunn, Gitarre  Jewels of acoustic Blues 
Es waren wirklich Juwelen, die Rainer Brunn seinem Publikum bot: Ein Streifzug durch den Blues, der keine Wünsche übrig ließ. Schnell war man durch die prägnanten Ansagen mitten im Stück zuhause und konnte Rainer Brunns Gitarrenspiel genießen, das wunderbar selbstverständlich und locker ankam. Und seine Stimme tat das Übrige dazu. Ob Klassiker wie "St. James Infirmary" oder "What´s the matter with the mill" oder eher verborgene Juwelen wie das witzige "Diving Duck" - stets kam genau das beim Publikum an, was die Stücke ausmachte. Gab es schon nach jeden Stück großen Applaus, so mussten es am Schluss auch noch zwei Zugaben sein, ehe das begeisterte Publikum Rainer Brunn entließ.
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Freitag, 21. April 2017
Rainer Dohlus mit fränkischem Mundartkabarett, vorgestellt von "Fränkischen Theatersommer". 

Aus der Dadenleidung kummd ka Bier

... aber Rainer Dohlus hatte die Lösung: Die kombinierte Bier-Datenleitung für die Haushalte, die nach seinen Worten kurz vor dem Durchbruch steht! Erste Verhandlungen mit Brauereien sind bereits erfolgreich gestartet, und das Design ist ohnehin Red-Dot-Award-verdächtig. Bei einer Meinungsumfrage in der Pause gab es bei den positiven Rückmeldungen 100% Zustimmung!
Allerdings bleibt die Entwicklung nicht stehen, und so wurde mit dem "Drahtlosen Biertransmitter" bereits die nächste Stufe der Entwicklung vorgestellt, der mit seinem "Molekularen Stammwürze-Übertrager" durchaus als Revolution auf dem Biermarkt gelten kann. Zwar kam aus dem mobilen Empfangsgerät "i-Beer" aufgrund einer technischen Panne an diesem Abend nur Wasser, aber das Auditorium zeigte sich von der Idee durchaus überzeugt.
Rainer Dohlus verstand es blendend, seinen Zuschauern die Angst vor der digitalen Zukunft zu nehmen: Natürlich weiß das Netz längst alles über uns, und weiß wahrscheinlich sogar schon, was wir Essen werden, bevor wir überhaupt Hunger haben. Unsere Aktivitäten dort sind allesamt gespeichert und werden beim nächsten Besuch im Internet als Werbung unterlegt, sogar an der Großbildleinwand an der Ampel werden wir zielgenau angesprochen, denn unser Handy und unser Auto sind ja auch vernetzt und so weiß das Netz stets, wo wir sind.
"Aber", so der mit allen gewwaschene Rainer Dohlus, "ich weiß dann scho was ich mach: Ich setz mich - ohne mei Handy - mit meim Liegestuhl und zwaa Fläschla Bier auf der Grünflächn vor derä Ampel gemütlich hin und schau dann zu, wie die Fraa von meim Nachbarn guckt, wenn die Werbung fürn Playboy eingeblendet wird, kaum dass des Auto vor der roten Ampel anhält. Oder wenn sich beim Dr. Soundso die "Nadascha" auf ihrm Sofa räkelt und fragt, wann er denn wieder amal vorbeischaut..."
So jagte eine witzige und verblüffende Idee die nächste und das Publikum hatte einen Riesenspaß. Ein großes Kompliment auch an den Künstler: Einen ganzen Soloabend mit dieser hohen Präsenz durchzuhalten verdient höchste Anerkennung, die es von den Zuschauern denn auch reichlich gab.
Übrigens beschloss nach der Veranstaltung die Vorstandschaft der PETTSTADTer KULTschmiede, sich erste Anteile an der Bier-Datenleitungs-AG zu sichern, um auch in der Cyber-Welt gut aufgestellt zu sein.
Zudem wurde eine Initiative ausgerufen, die die Chance nutzen will, Pettstadt im Zuge des Glasfaser-Ausbaus zur GmdBH zu machen, also zur "Gemeinde mit digitaler Bier-Hotline". Die ersten Rückmeldungen hierauf weckten bereits Hoffnungen auf eine breite Mehrheit in der Bevölkerung. Gespräche mit den Fraktionen des Gemeinderates sollen folgen.
Der Abend hat sich also in vielerlei Hinsicht gelohnt. Ein Dankeschön an Rainer Dohlus und den fränkischen Theatersommer!

PS: Danke auch für den Tipp mit dem "Anti-Biometrie-Set" zur Verhinderung der digitalen Gesichtserkennung.
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Freitag, 31. März 2017
Ursula Gumbsch und Christine Fesefeldt mit

Der Hölle Rache!
…wenn Emotionen überkochen…
Verletzte Frauen schreien, heulen, streiten, toben, und manchmal schlagen sie zu. Rächende Frauen gelten als garstige Teufelsweiber, die das Bild weiblicher Anmut zerschlagen und zu raffinierten Mitteln greifen. Das sie das auch unter ihresgleichen tun, gefiel besonders den Männern im Publikum.
Mit einer äußerst gelungenen Mischung aus Musik, Texten und Liedern fesselten die beiden Racheengel das Publikum von der ersten Minute an. Augenzwinkernd, ironisch, boshaft, grausam: Jede Stimmung, jedes Gefühl schien auf Chrsitine Fesefeldts Klavier und in Ursula Gumbschs Stimme, ja in ihrem ganzen Körper und ihrer Seele zuhause zu sein. Langer Applaus und zufriedene Gäste - was will man mehr. 
 
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3. Februar 2017 Schon Kult: Inventur 2016 mit Heidi Friedrich und Birgit Süß
Wie schon in den letzten Jahren war diese Veranstaltung bereits vor Weihnachten ausverkauft. Und alle waren wieder begeistert, mit welchem Esprit, mit welchem Witz und mit welcher Bosheit die beiden Fachkräfte für das Inventurwesen zugange waren. Danke und bis zum nächsten Jahr ...

 
 
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